Nachhaltigkeit als Erfolgsfaktor - Fokus Österreichische Post

Kann die Post Nachhaltigkeit?

Das Institut für Höhere Studien (IHS) hat die stärksten Beteiligungen der ÖBAG genauer unter die Lupe genommen. Hauptthemen sind Nachhaltigkeit und Resilienz. Zur Beurteilung setzt man auf die sogenannten SDGs - Sustainable Development Goals. Oder zu Deutsch: Ziele für nachhaltige Entwicklung. Diese wurden von den Vereinten Nationen etabliert und sollen im Bereich der Ökologie, Ökonomie und Gesellschaftswesen den nachhaltigen Fortschritt in Unternehmen moderieren.

Wir fassen für Sie eine Studie des IHS, die sich u.a. mit vier ÖBAG-Unternehmen beschäftigt,  zusammen. Wir starten mit der Österreichischen Post.

Aus dem Vergleich wird man schlau

Um die Österreichische Post besser einschätzen zu können, wird sie mit Branchenkollegen verglichen. Beispielsweise mit der deutschen, italienischen und der britischen Post. Hier fällt die Österreichische Post positiv auf. Die Arbeit an den SDGs ist auf der Website gut einsehbar und wird an konkrete Maßnahmen geknüpft. Einen besonderen Fokus legt der Zusteller auf die Themen Arbeit und Wirtschaft, Städte und Gemeinden sowie auf den Klimaschutz. Soweit so gut.

Fokus auf Digitalisierung

Nach wie vor stellt die schnelle und teils radikale Digitalisierung unseres Alltags die Post vor Probleme. Mit der Online-Kommunikation fallen die Briefe weg, dafür steigt der Anteil der Paket- und Expressdienstleistungen. Hierbei ist aber die Konkurrenz durch andere Anbieter nicht zu unterschätzen. Der Innovationsdruck ist groß. Dabei geht es um neue Technologien für die Branche, die in den Bereichen der Automatisierung und Robotik schon in den Startlöchern stehen. Hier arbeitet die Post bereits an zukunftsfähigen Lösungen, um stabil und gut vorbereitet nach vorne blicken zu können. Aber die Technik muss auch gewartet und verwendet werden. Hierbei stellt die Alterung der Bevölkerung die Post vor eine Herausforderung.

Die Menschen werden älter 

Die Alterung der Bevölkerung wirkt sich besonders auf das Geschäft der Post aus. Das Durchschnittsalter des Personals steigt und junge Fachkräfte werden seltener. Aufgrund der technischen Entwicklungen steigt die Nachfrage nach letzteren aber stetig. Diesen Problemen ist man sich bewusst und arbeitet aktiv an Lösungen. So wird ein besonderer Fokus auf Gesundheits- und Schutzmaßnahmen gelegt. So bleibt die Belegschaft fit und die Arbeitskraft wird bis ins Alter erhalten. Darüber hinaus bietet man eine Vielzahl an Weiterbildungsprogrammen an, um möglichst viele Fachkräfte selbst auszubilden. So macht man sich selbst zukunftsfit. 


Ökologie auch bei der Post

Zuletzt darf natürlich auch die ökologische Nachhaltigkeit nicht fehlen. Bei einem Zusteller kommt die in erster Linie durch die Lieferkette zum Ausdruck. Hier schafft die Post einen Kodex für eine “verantwortungsvolle Lieferkette”. Man setzt auf CO2-arme Zustellmethoden wie Lastenrad, E-Roller sowie E-Autos. Auch hier steht man im Vergleich mit den Branchenkollegen gut da. Nicht umsonst nominiert das IHS die Österreichische Post als potentielle Kandidatin für “Best Practice”.

Der Artikel entstand in Zusammenarbeit mit dem österreischischen Fintech Own360. Sie interessieren sich für die gesamte Studie? Dann folgen Sie bitte diesem Link

Es steckt viel Grün im Gelb - so das Motto der Österreichischen Post, die auch im internationalen Branchenvergleich bei den Umweltzielen gut abschneidet.
Österreichische Beteiligungs AG